Warum

Warum schreibe ich? Zunächst einmal nicht, weil ich mir davon Geld oder Reichtum verspreche. Klar – ich hätte gegen beides nichts einzuwenden. Aber meine Motivation entspringt einer ganz anderen Quelle: Macht.

Wenn ich an einer Geschichte sitze, übe ich Macht über die fiktiven Personen, ihre Erlebnisse und Interaktionen aus. Sie leben das Leben, das ich ihnen zugestehe, machen die Erfahrungen, die ich ihnen andichte. Trotzdem entwickelt eine Geschichte bisweilen ihr Eigenleben. Dann trägt mich der innere Faden der Geschichte an Orte, die ich vorher nicht geplant habe.

In meinen Protagonisten kann ich mich selbst in Situationen bringen, die mir im wahren Leben nie vergönnt wären, ich kann aber auch aus verschiedenen Teilpersönlichkeiten eine vollkommen neue erschaffen.

Das ist die eine Motivation. Die andere ist, daß ich den Leser an die Hand nehmen möchte und ihn durch die Geschichte in für ihn neues Land bringen möchte. Ich lese selbst sehr gern und viel und freue mich, wenn eine Geschichte so gut geschrieben ist, daß ich nicht absehen kann, was auf mich im nächsten Kapitel wartet. Das ist vor allem, aber beileibe nicht nur bei Krimis so.

Aber das ist schon wieder eine neue Geschichte.

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