Fantasie

Ohne Fantasie gäbe es keine Literatur, keine Bilder, keine Filme. Kinder bringen die Fähigkeit zum Fantasieren mit und haben große Freude daran, sie einzusetzen. Sie versetzen sich in Rollen und Situationen. Irgendwann beginnen die Erwachsenen dann, ihnen das Fantasieren schlecht zu machen. Warum eigentlich?

Vermutlich ist es die Sorge, sich nicht genügend mit der realen Welt – was auch immer das sein mag – zu befassen. „Was soll mal aus Dir werden?“ heißt es dann. Später bemühen wir uns, unsere Fähigkeit zum Fantasieren wieder auszugraben und zu fördern. Dabei ist Fantasie doch eine intellektuelle Fähigkeit: sie setzt voraus, daß der Fantasierende seine Umgebung ausblendet, sich von ihr löst und rein geistig eine eigene Wirklichkeit erschafft. Fantasie ist Kreativität, ist aktives Hervorbringen. Was ist schlecht daran?

 

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