Kritik

Das Problem mit Kritiken – egal, ob für Bücher oder Filme oder irgedetwas anderes – ist, daß es sich naturgemäß um subjektive Meinungen handelt. Ein Werk gefällt einem Kritiker oder nicht.

Mir ist das gerade bei der Serie „For all Mankind“ aufgefallen, die relativ viele negative Bewertungen bekommen hat. Mir gefällt sie nach der relativ langsamen ersten Episode.

Aber hier ist ein unauflöslicher Widerspruch: Kritiker bewerten ein Werk und das Publikum wünscht sich solche Bewertung. Gleichzeitig können meine individuellen Präferenzen komplett anders sein als die der Kritiker.

Was bedeutet das nun? Kritiken müssen meiner Meinung nach nicht nur die Bewertung des Kritikers/der Kritikerin enthalten, sondern auch erklären, warum sie zu dieser Auffassung gekommen sind. Dann haben wir als Publikum eine größere Chance, die Kritik als hilfreich für unser eigenes Urteil zu erleben.

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